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Zeitgemäße Hilfsmittel für professionelles Moderieren

Der Trend zu neuen Medien und zu immer ausgeklügelteren Hilfsmitteln macht auch vor der Moderation nicht halt: Mehr denn je bedarf effizientes Moderieren des Einsatzes von professionellem Handwerkszeug zur Visualisierung und Strukturierung der gemeinsamen Arbeit. Was Sie brauchen, um mit einer Gruppe vernünftig arbeiten zu können, ist im folgenden kurz skizziert.

Um für die Moderation eines Gruppengespräches richtig gerüstet zu sein, ist zunächst zu klären, ob sie in der klassischen Moderationssitzordnung, also im offenen Stuhlkreis, oder am „runden Tisch“ stattfinden soll. Entscheidend hierfür ist die Gruppengröße.

Während in größeren Moderationsgruppen (6-20 Personen) die Pinwand nach wie vor ein absolutes Muß darstellt, biete sich für kleine Gruppen (bis 6 Personen) das Arbeiten mit einem oder zwei Flip-Charts an. Diese beiden „Basismedien“ sowie weitere sinnvolle Tools und Hilfsmittel für das Moderieren werden nun kurz vorgestellt.
Klassisch und topaktuell:

Der Klassiker: Die Pinwand

Die Pinwand (oder Pinnwand ;O) ist ein mit einer Hartschaumplatte gefüllter Metallrahmen. Sie ist ca. 140 x 120 cm groß und eignet sich als Visualisierungsmedium für Gruppen bis zu 20 Personen. Mit (liniertem) Packpapier bespannt bietet sie eine sehr große Visualisierungsfläche und eignet sich sowohl zur Präsentation vorbereiteter Darstellungen, als auch zur prozessbegleitenden Entwicklung während der Moderation. Darüber hinaus kann man auf ihr Moderationskarten anpinnen, ordnen ... Sie sollten für eine Moderation ausreichend Pinwände bereitstellen. Als Daumenregel gilt: Für je zwei Teilnehmer eine Pinwand.

Für Moderatoren, die ihre Ausrüstung öfter mit auf Reisen nehmen müssen, gibt es eine zusammenklappbare Variante der Pinwand. Diese kann, meist in einer speziellen Tragetasche verstaut, mit ca. 70 x 120 cm in den meisten PKW transportiert werden.

Worauf sie beim Kauf einer Pinwand achten sollten:

Ein Muss: Das Flip-Chart

Das Flip-Chart ist eine transportable Haltevorrichtung für spezielles Flip-Chart-Papier von der Größe ca. 70 x 100 cm. Zudem sind die meisten Flip-Charts mit einer lackierten metallischen Grundfläche ausgestattet, auf der sich mit Haftmagmeten (Moderations-)Karten, kleinere Plakate etc. befestigen lassen. Die Vorteile eines Flip-Charts als Visualisierungsmedium sind: Die Visualisierungsfläche ist so groß, dass auch größere Gruppen von 15 – 20 Teilnehmern bedient werden können, aber doch nicht so „unübersichtlich wie bei einer Pinwand.

Die Darstellungen können sichtbar gehalten werden, indem man das beschriebene Blatt kurzerhand mit etwas Klebeband an die Wand klebt. Man kann so jederzeit darauf zurückgreifen. Bei Verwendung eines speziellen – immer wieder ablösbaren – Kebestiftes, dem Haftklebestift,oder "MODERATIO-Kleber", können am Flipchart (kleine) Moderationskarten angeheftet und geordnet werden. Durch diesem „Trick“ kann bei kleinen Gruppen das Flip-Chart die Funktion der Pinwand quasi nebenbei mit übernehmen. Für Moderatoren, die ihr Flip-Chart mit auf Reisen nehmen müssen, gibt es eine klappbare Variante. Das Flip-Chart ist dann nur noch ca. 30 x 100 cm groß.

Worauf Sie beim Kauf eines Flip-Charts achten sollten:


Weniger geeignet: Overhead-Projektor, Beamer & Co.

Overhead-Projektor und Beamer sind Projektionsgeräte, mit denen Grafiken, Tabellen, etc. auf eine Leinwand projiziert werden. Während beim „Overhead“ Transparentfolien als Trägermedium für die Visualisierung zum Einsatz kommen, verfügt der Beamer über eine Schnittstelle zum Computer. Je nach der verwendeten Software lassen sich so komplette „Bildschirmshows“ auf eine Leinwand projizieren. Beide Geräte finden in der Moderation kaum Verwendung. Der entscheidende Nachteil dieser weitverbreiteten „High-Tech-Medien“ ist, dass man Darstellungen nicht sichtbar halten kann. Aber auch hier bestätigt die Ausnahme bekanntermaßen die Regel: Zur Präsentation komplexer Grafiken oder zur Einstimmung der Teilnehmer in Form einer Präsentation sind Overhead-Projektor und Beamer sehr gut geeignet. Gegebenenfalls muss daher bei der Vorbereitung einer Moderation auch der Einsatz von Overhead-Projektor(en) und dem Beamer mit eingeplant werden.
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Worauf Sie beim Kauf eines Overhead-Projektors achten sollten:

Worauf Sie beim Kauf eines Beamers achten sollten:


Unentbehrlich: Die Hilfsmittel

Die Hilfsmittel für professionelles Moderieren sind im wesentlichen Pinwand- und / oder Flip-Chart-Papier, Filzstifte, Nadeln und Karten. Was man unbedingt dabei haben sollte:

Worauf Sie beim Kauf eines Moderatorenkoffers achten sollten:

Hilfreich: Die digitale Fotokamera

Die digitale Fotokamera macht eine Laborentwicklung der aufgenommenen Bilder überflüssig. Bilder können als Daten gespeichert werden und - per Schnittstelle überspielt - am Computer nachbearbeitet und ausgedruckt werden.

Nach der Moderation, wo es stark auf eine effiziente und umfassende Protokollierung des Arbeitsprozesses ankommt, kann eine digitale Kamera dem Moderator so gute Dienste erweisen. Photominutes sind so im Nu erstellt.

Worauf Sie beim Kauf einer digitalen Fotokamera achten sollten:

Checkliste Moderationsausrüstung

Übrigens...
Medien und Hilfsmittel fürs Moderieren bekommt man inzwischen schon in jedem gut sortierten Büromarkt. Anbieter finden sich auch in allen einschlägigen Fachzeitschriften. Wir von MODERATIO lassen übrigens diverse Ausrüstungsgegenstände nach unseren Vorstellungen herstellen, z.B. Moderationskoffer, Clusterkarten, Flip-Chart-Papier. Als Moderationsprofi können Sie daher Hardware auch gerne bei uns beziehen.
Sprechen Sie uns an, wir informieren Sie gerne und unverbindlich!

Quelle
Josef W. Seifert
MODERATIO-Notiz 2
"Moderationsmaterial"

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